Eifeltreffen 2004

 

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Juxori 2004 des LVRR

Im Rahmen des Elefantentreffenhelfertreffens

 

Mittlerweile zur Tradition geworden ist das Elefantentreffenhelfertreffen, kurz ET-HT genannt, des LV Rhein-Ruhr. Wie jedes Jahr am ersten Ferienwochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen fand es auf dem Vereinsgrundstück in der Eifel statt, unweit des Nürburgrings.

Und natürlich durfte auch die obligatorische Juxori nicht fehlen. Juxori deshalb, weil es sich nicht um knifflige Orientierungsaufgaben handelt, sondern weil einige lustige Aufgaben auf der in Stichworten beschriebenen Strecke zu erledigen sind, sowie die eine oder andere Frage zu beantworten ist. So war denn die Fahrtstrecke gerade mal kindgerechte 68km kurz. Dieses Programm animierte 28 Erwachsene und 7 Kinder zurTeilnahme- steigende Tendenz gegenüber den Vorjahren!

Start und Zielpunkt war das Vereinsgelände, die sogenannte Flugwache. Dann ging es über Acht und Langenfeld zunächst Richtung Weibern, und unmittelbar vor den Riedener Mühlen lauerte dann auch schon Alfred Kielholtz mit dem ersten Posten: Ein Ball war durch ein hungriges Löwenmaul zu werfen, die Ergebnisse waren doch recht unterschiedlich

Anschließend ging es über Wehr an den Laacher See, dessen Tiefe man bei Posten 2 Friedrich-Wilhelm Sprenger am Hotel Waldfrieden herausfinden mußte. Außerdem wurde Solitär auf Zeit gespielt (s. Foto). Das Laacher Becken ist wie vieles in der Eifel vulkanischen Ursprungs und entstand vor etwa 11.000 Jahren durch den Abbruch der Erdkruste über dem rasch entleerten Vulkanschlot. Vulkanisch ging es dann auch weiter, denn in Mendig mußte eine Frage zu den Führungen im dortigen Vulkanmuseum beantwortet werden. Wer sich für eine Führung interessiert, kann unter www.vulkane.de die Termine nachschauen. Es gibt dort unter anderem einen erkalteten Lavastrom zu besichtigen.

Die weitere Fahrt führte über Bell kurvenreich Richtung Mayen, um dann kurz vor Mayen wieder Richtung Weibern abzuzweigen. Auf diesem Gefällstück stand unser Geschäftsstellenleiter Frank Klemens dann mit Posten 3. Die Einfahrt zwar durch ein Schild gekennzeichnet, aber doch etwas spontan zu erblicken, so hörten wir gelegentlich quietschende Reifen und Beifahrerhelme gegen den Fahrerhelm oder die Beiwagenscheibe klatschen – Bremstest bestanden. Frank ließ die Teilnehmer das von Horst Orlowski gebaute Geschicklichkeitsspiel bewältigen und versorgte alle mit Waffeln und Äpfeln (s.Foto).

Auf dem Rückweg über Kirchwald nach Langenfeld war dann noch Posten 4 anzusteuern, besetzt mit dem professionellen Nichtgefundenwerder Uli Lipowski.

Nachdem Uli bei den vergangenen 2 Juxoris doch etwas einsam war, sollte diesmal alles klappen. Von weitem sichtbar an einer Kapelle direkt an der einzigen Straße gelegen, war sogar der Beistand von oben gesichert, jedoch mußte der Posten erst ein wenig an die richtige Stelle dirigiert werden. Die Aufgabe dort, das Schätzen der Länge bzw. des Umfang dreier verschiedener Gegenstände, führte zu ungewöhnlichen Meßmethoden (s.Foto) und zur Erheiterung der Passanten.

Zurück an der Hütte wartete dann die Königsaufgabe, ein neues Spiel gebaut von Horst Orlowski. Ein Kegel bestehend aus 5 Scheiben war auf drei Stangen nach bestimmten Regeln umzusortieren. Für diese Aufgabe wurden dann auch recht unterschiedliche Zeiten erzielt.

Wie die Fahrt selber, so konnte auch die Siegerehrung abends bei sehr gutem Wetter durchgeführt werden, vorher jedoch hatten wir uns mit Gegrilltem gestärkt.

In der lauschig warmen Nacht war der Abend dann auch nach Veranstaltungsende noch lange nicht vorbei!

Stefan Michler

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